Präzisions-Abfüllanlage mit Verpackung und Etikettierung
(Teil 2: Ein Streifzug durch die Anlage)
Teil 1: Eckdaten, Anforderungen und Randbedingungen Eckdaten der Anlage
Teilstationen der Anlage Die Daten im Überblick
Der Kunde Die Aufgabenstellung
Der überzeugende Lösungsansatz Die Aufgabenteilung
Das Ergebnis  Teil 2: in Streifzug durch die Anlage
Grundsätzlicher Aufbau Station 1: Automatische Behälterzuführung
Station 2: Präzisionsdosierung Station 3: Ausschleusung und Versiegelung
Station 4: Deckelaufsetzen und -verschrauben Station 5: Etikettierung
Station 6: Verpackung Station 7: Der Leit-PC
 

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Grundsätzlicher Aufbau
Die komplette Anlage ist sehr kompakt aufgebaut und benötigt nur eine Grundfläche von ca. 3 x 4 Metern. Durch die Anordnung in U-Form ergibt sich eine hohe Bedien- und Arbeits-Ergonomie.
 

 

 

 

 

 

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Station 1: Automatische Behälterzuführung
Station 1 beschickt die Anlage für die Betriebsdauer von ca. 1 Stunde automatisch mit Behältern. Ist ein Minimalstand an Behältern erreicht, sendet die Station an den Anlagenführer über den Leit-PC eine Meldung, die Behälter wieder aufzufüllen. Diese Nachricht erfolgt so rechtzeitig, dass ein unterbrechungsfreier Betrieb der Anlage gewährleistet ist.
 

 

 

 

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Station 2: Präzisionsdosierung
Hier erfolgt die hochpräzise Abfüllung des Materials mit dem vorgegebenen Chargengewicht. Die Abfüllung erfolgt zweistufig, in einer GROB- und einer FEIN-Dosierung. Die GROB-Dosierung füllt das angestrebte Endgewicht abzüglich 2g auf. Die FEIN-Dosierung erhält das Ergebnis der GOB-Dosierung per TCP/IP und füllt den jeweils den noch fehlenden Rest auf das Endgewicht auf. Die Aufteilung erfolgte zum einen aus Geschwindigkeitsgründen. Zum zweiten war ursprünglich vorgesehen, zur Erzielung der hohen Präzision für die FEIN-Dosierung Salz mit wesentlich feinerer Körnung einzusetzen. Die !ASCO-Dosiersteuerung ist aber in der Lage, die erforderliche Genauigkeit auch mit dem grobkörnigeren Material zu erreichen. In der Produktion entfällt damit ein zusätzlicher Arbeitsgang für die Siebung des Salzes.
Die Konstruktion mit dem Hub-/Dreh-Kreuz bewerkstelligt in einem Arbeitstakt 3 Aufgaben:
·  Zuführung eines leeren Behälters zum GROB-Dosierer
·  Übergabe des vorgefüllten Behälters vom GROB-Dosierer zum FEIN-Dosierer
·  Ausschleusen des fertig befüllten Behälters vom FEIN-Dosierer
Auch hier wird natürlich der Materialstand in den beiden Dosierern permanent überwacht und über den Leit-PC rechtzeitig eine Nachfüllung angefordert. Außerdem übergeben die Dosiersteuerungen per TCP/IP über Ethernet ihre Dosierergebnisse zur Führung eines Chargen-Protokolls und für statistische Auswertungen an den Leit-PC.
 
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Station 3: Ausschleusung und Versiegelung
An dieser Station werden eventuelle Fehlabfüllungen (Abfüllgewicht außerhalb der vorgegebenen Toleranz) automatisch ausgeschleust.
Bei den OK-Abfüllungen wird zunächst eine Alu-Kapsel aus einem Wechselmagazin entnommen und auf den Behälter aufgesetzt. Die Alukapsel wird anschließend thermisch verschweißt, so dass der Behälter hermetisch verschlossen ist. Sind die Alu-Kapseln in einer Röhre leer, wechselt das Magazin automatisch auf die zweite Röhre und sendet an den Anlagenführer über den Leit-PC eine Meldung, das Magazin aufzufüllen.
 

 

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Station 4: Deckelaufsetzen und -verschrauben
An dieser Station werden Schraubdeckel, welche zuvor einfach in einen Schüttbunker gekippt wurden, zugeführt, automatisch aufgesetzt und verschraubt. Die Verschraubung erfolgt bis zu einem einstellbaren Drehmoment. Nachfüllbedarf bei den Deckeln, sowie das eventuelle Auftreten einer Fehlverschraubung werden an den Leit-PC gemeldet.
 

 

 

 

 

 

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Station 5: Etikettierung
Der Etikettierer druckt parallel zur Zuführung eines Behälters ein Etikett und bringt dieses mittels ausfahrbarem Unterdruckstempel auf den Behälter auf. Dann wird das Etikett bei einer Rotationsbewegung des Behälters angebürstet. Auf diese Weise können mit der selben Station 1-, 2-, 3- oder 4-seitige Etiketten aufgebracht werden. Vom Leit-PC aus lassen sich unterschiedliche Etiketten-Layouts auf die Etikettierstation laden. Dabei ist entweder der einfache Eindruck von Variablenfeldern (z.B. Produkt- und Chargennummer) oder auch der Komplettdruck eines Etiketts inklusive Texten und Grafiken möglich.
 

 

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Station 6: Verpackung
Am Ende der Linie erfolgt das automatische Abschieben der etikettierten Behälter in einen Umkarton. Die Station kann sehr einfach auf Kartons zwischen 5x5, 6x5, ..., 10x5 Behälter pro Umkarton eingestellt werden. Ist ein Umkarton voll, wird der Anlagenführer über die Leitstation aufgefordert, den Karton zu wechseln.
 

 

 

 

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Station 7: Der Leit-PC
Der Leit-PC ist die Bedien-Zentrale für die komplette Anlage. Zwar haben alle Stationen ihre autarke, dezentrale Steuerung, das zentrale Bedienkonzept vereinfacht aber den Betrieb der Anlage erheblich und erspart außerdem ein separates Bedienterminal an jeder Station. Über Ethernet und TCP/IP steht der Leit-PC mit allen Stationssteuerungen in Verbindung.
Vom Leit-PC aus lassen sich alle Stationen konfigurieren und steuern (z.B. starten und stoppen). Hier laufen alle Ereignis-Meldungen, z.B. das Nachfüllen von Behältern oder Material auf. Außerdem natürlich Störungsmeldungen, z.B. Ausfall der Druckluftversorgung. Alle Meldungen werden protokolliert. Für jeden Meldungstyp kann konfiguriert werden, ob dieser vom Anlagenführer bestätigt werden muss und ob durch das Auftreten dieser Meldung eine bestimmte Aktion, z.B. das Starten eines Programms oder das automatische Erstellen und Versenden einer eMail initiiert werden soll.
Vom Leit-PC aus lassen sich alle Stationen konfigurieren und steuern (z.B. starten und stoppen). Hier laufen alle Ereignis-Meldungen, z.B. das Nachfüllen von Behältern oder Material auf. Außerdem natürlich Störungsmeldungen, z.B. Ausfall der Druckluftversorgung. Alle Meldungen werden protokolliert. Für jeden Meldungstyp kann konfiguriert werden, ob dieser vom Anlagenführer bestätigt werden muss und ob durch das Auftreten dieser Meldung eine bestimmte Aktion, z.B. das Starten eines Programms oder das automatische Erstellen und Versenden einer eMail initiiert werden soll.
 

 

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technische Daten der Anlage unter:   Teil 1: Eckdaten, Anforderungen und Randbedingungen


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